Devold

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Devold: Merino-Bekleidung aus Norwegen

Alles begann im 19. Jahrhundert in Ålesund an der norwegischen Küste. Die natürlichen Gegebenheiten und das raue Klima lieferten die Inspiration: Um Fischern die Arbeit unter den nasskalten Bedingungen zu erleichtern, begann Ole Andreas Devold, Fäustlinge aus Wolle zu produzieren. Bald folgten auch Strickmützen, Schals und Wollunterwäsche sowie Kleidung für Arbeiter. Die Stoffe sollten langlebig sein, ihre Träger vor den Elementen schützen und gleichzeitig für jegliche Arbeiten und Aktivitäten geeignet sein.

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Merinowolle – Die Wunderfaser


Die Devold’sche Wolle liefern Merinoschafe, die in Tasmanien grasen. Devold kauft nur Wolle von zertifizierten Farmen, die garantiert kein Mulesing anwenden. 

Schon seit mehr als 100 Jahren produziert Devold neben Produkten aus norwegischer Wolle auch Funktionswäsche aus Merinowolle. Das Unternehmen ist sehr stolz auf seine lange Tradition in der Verarbeitung der Naturfaser. Diese Tradition begegnete mir auf der ISPO 2014 in Person von Ole Andreas Devold. Der Ururenkel des gleichnamigen Firmengründers ist der festen Überzeugung: “Wolle ist das achte Weltwunder.” Und demonstrierte mir auch gleich, warum:

“Merinowolle kann, im Vergleich zu synthetischen Materialien, große Mengen an Feuchtigkeit absorbieren – bis zu 35 Prozent des eigenen Trockengewichts, ohne dass sich das Kleidungsstück nass oder klamm anfühlt.” Darüber hinaus erzeugt Wolle im Prozess der Feuchtigkeitsaufnahme Wärme. Bei einem Live-Test konnte ich selbst beobachten, wie die Temperatur eines durchfeuchteten Stücks Stoff aus Merinowolle innerhalb weniger Minuten um sieben Grad Celsius anstieg. Ole Andreas erklärte mir, dass dieser Wärmevorteil – je nach Wollqualität – ungefähr fünfzehn bis zwanzig Minuten anhält. Danach wird’s allerdings auch nicht ungemütlich, denn die Wolle trocknet extrem schnell. “Die Fischer im 19. Jahrhundert tauchten ihre Handschuhe kurz ins Wasser, bevor sie sie anzogen, um ihre eiskalten Hände darin zu wärmen.”

 

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Wärmt bei Kälte, kühlt bei Wärme

Aber nicht nur unter kalten Bedingungen, sondern auch wenn es heiß hergeht, spielt die Faser ihre Vorteile aus. Merinowolle reguliert die Körpertemperatur, indem sie das gleiche Prinzip wie der Körper beim Schwitzen anwendet: sie gibt Feuchtigkeit von innen nach außen hin frei. Ob ich nun nachvollziehen könne, warum Wolle das achte Weltwunder sei, fragte mich Ole Andreas Devold abschließend – und fügte mit einem Zwinkern hinzu: “Leider betreffen diese Eigenschaften nicht nur Devold-Wolle.” Devold nutzt jedoch moderne Fasertechnologien, um die Isolationsfähigkeit und Atmungsaktivität seiner Wollprodukte zu optimieren.

 

 

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